Pressekonferenz der Arbeitsgemeinschaft der Volksbanken im Kreis Vechta

Bilanzvolumen ist im Jahr 2015 auf 2,676 Milliarden Euro gestiegen

Benno Fangmann, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Volksbanken im Kreis Vechta, und sein Stellvertreter Dr. Martin Kühling konnten am Freitag, 26. Februar 2016 neben Vertretern der Presse zahlreiche Gäste aus Wirtschaft, Politik und Kultur in der Scheune Leiber zur 16. Pressekonferenz der Volksbanken im Kreis Vechta begrüßen.

v. l.: Dr. Martin Kühling, Bruder Stephan Veith und Benno Fangmann

Herr Fangmann und Herr Dr. Kühling zeigten sich mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2015 der sieben eigenständigen Volksbanken trotz erschwerter Rahmenbedingungen noch zufrieden. Das gesellschaftliche Engagement der in der Region stark verwurzelten Volksbanken war auch im abgelaufenen Jahr ungebrochen, berichtete Fangmann. Viele gemeinnützige Einrichtungen, Vereine und Gruppen konnten sich über Sponsoring-Leistungen in Höhe von beachtlichen 647.000 Euro freuen. Durch das von den insgesamt 491 Mitarbeitern erwirtschaftete gute Jahresergebnis profitierten auch die Städte und Gemeinden in Form von Gewerbesteuerzahlungen in Höhe von 2,644 Mio. Euro.

Von überdurchschnittlichen Steigerungen der Bilanzzahlen konnte Dr. Kühling in seinen Ausführungen berichten. So erhöhten sich  

  • das Bilanzvolumen auf 2,676 Mrd. Euro (Plus 4,8 %)
  • die Kundenkredite auf 2,046 Mrd. Euro (Plus 6,1 %)
  • die Kundeneinlagen auf 1,751 Mrd. Euro (Plus 5,9 %)
  • die Kundenanzahl auf 113.850 (Plus 700).

Insgesamt würden bei den 7 Volksbanken von 113.850 Kunden 221.350 Konten geführt, und gleichzeitig seien 44.566 Kunden auch Mitglied bei einer der sieben Volksbanken im Kreis Vechta (ein Zuwachs von 800 Neumitgliedern), erklärte Dr. Kühling. Trotz des Anstiegs der Kundenkredite insgesamt, sei, laut Dr. Kühling, festzuhalten, dass die Kreditnachfrage für den sehr bedeutsamen Bereich der Landwirtschaft im Kreis Vechta rückläufig ist.

Anhand einiger anschaulicher Beispiele verdeutlichte er die derzeit nicht erfreuliche Situation für die  Einleger bei allen Banken.

Bruder Stephan Veith, Prior des Klosters St. Benedikt in Damme, referierte in seinem gelungenen Gastvortrag über die Anregungen zur Führung aus der Regel des Heiligen Benedikts von Nursia. Er verdeutlichte, dass diese vor 1500 Jahren vom Heiligen Benedikt für den Verwalter eines Klosters, den Cellerar, festgelegten Verhaltensregeln auch heute noch fast voll umfänglicher Gültigkeit haben.